Deep-Sky-Herausforderungen
Über Objekte wie den Pferdekopfnebel, das Einstein Kreuz oder weit entfernte Quasare wird gern und oft diskutiert, doch was ist davon visuell wirklich zu sehen? Hier meine subjektiv ausgewählte Auflistung von "Ultimativen Objekten" mit Rang und Namen, sortiert nach Objektkategorie...
| Sternhaufen | PN | Galaktische Nebel | Galaxien | Galaxiengruppen | Quasare/Pulsare/Sterne | Paare |
| Sternhaufen | |
NGC 206 -
Einzelsterne![]() DSS II R 5' x 5' |
Schwierigkeit bei exakten Identifikation sind die helleren Vordergrundsterne unserer Milchstraße, die nicht zu M 31, also auch zum NGC 206 Sternsystem gehören. Der nach Massey 1998 einzige Sterne in Reichweite visueller Amateurteleskope ist der rote Riese "M31ob78-719" mit einer Helligkeit von 16,5 vmag. Eine andere Photometrie (Magnier+ 1992) bestätigt die Helligkeit mit 16,4 vmag. Der Stern sollte daher in Reichweite von 16", besser 20" Öffnung liegen. 16",
450x, fst 6m5+ |
NGC 604 -
eingebetteter Sternhaufen![]() Volker Wendel/Bernd Flach-Wilken - spiegelteam.de |
NGC 206 gehört zur hellsten HII Region von M 33 und kann bereits mit 4" Öffnung problemlos gesehen werden. Besonderheit sind die eingebetteten Einzelsterne, die Helligkeiten ab 16 vmag aufweisen und Ziel von Öffnungen ab etwa 16" sind.
20", 830x, fst 7m+, Seeing II |
NGC 2419
(Intergalaktischer Wanderer) - Einzelsterne![]() DSS II B 5' x 5' |
NGC 2419 gehört zu den entferntesten Kugelhaufen unserer Galaxie (derzeit 5.). Zusammen mit seiner hohen Konzentration (Klasse II) ist es daher schwierig den Kugelhaufen anzulösen, eine Körnigkeit, bzw. Einzelsterne erkennen zu können. Hellste Einzelsterne 17,3 mag.
16", 450x, fst 6m5+ |
NGC 6749![]() DSS II B 7' x 7' |
NGC 6749 ist der schwächste Kugelsternhaufen des NGC-Kataloges und erfordert daher guten Himmel und mittelgroße Öffnung. Berichte bestätigen Sichtungen mit 8" Öffnung. Hellste Einzelsterne 18 mag.
16", 257x, 7m0+ |
Berkeley 83![]() DSS II B 7' x 7' |
Sehr schwacher offener Sternhaufen mit weniger als 50 Sterne. Hellste Sterne weisen Helligkeiten um die 17 mag auf.
16", 180x, 6m5+ |
Kronberger 28![]() DSS II B 7' x 7' |
Schwacher Offener Sternhaufen 14' SO von NGC 6871. Der vom österreichischen Amateurastronomen Matthias Kronberger entdeckte Haufen wurde erst im Jahre 2006 als solcher veröffentlicht.
16", 150x, 7m+ |
Palomar 15![]() DSS II B 10' x 10' |
Schwächster und zuletzt hinzugefügter (1959, Zwicky) Kugelsternhaufen des Palomar Kataloges und einer der schwersten Kugelsternhaufen überhaupt. Hellster Einzelstern 17,1 mag. (weitere Informationen) 16", fst 7m0+KH selbst nicht gesehen; halte erst eine kleine Sterngruppe, 3' südlich für den KH, Sterngruppe ist aber zu klein für den KH 16", 129x, fst 7m0+KH extrem schwer, genau Position bekannt, ab und zu schimmert an richtiger Stelle ein schwacher, großer Fleck durch, Beobachtung unsicher 24", 126x, fst
7m0+ (siehe Zeichnung)
27", 172x, fst
7m+ |
Whiting 1![]() DSS II B 7' x 7' |
Erst 2002 durch Whiting, Hau und Irwine aufgefunden und daher einer der letzten entdeckten galaktischen Kugelsternhaufen. Morphologisch gehört das Objekt zu den jüngsten bekannten GC's. 42" W PGC 1073973 (18,6 bmag)
16", 360x,
fst 7m+ |
Planetarische Nebel |
|
Messier 27 -
Halo![]() DSS II B 20' x 20' |
Das Halo ist hauptsächlich in zwei Segmenten aufgeteilt und leuchtet merklich im [OIII], was die Beobachtbarkeit mit entsprechenden Linienfilter zulässt.
16", 129x, [OIII], fst 7m0+ 14", ~100x, [OIII], fst 7m0+ |
Messier 57 -
Halo![]() Bernd Gährken |
Das etwa 2,5' Durchmesser aufweisende Halo leuchtet vorwiegend im roten Bereich und Hα, was die Beobachtung als sehr anspruchsvoll erscheinen lässt.
16", 180x (106x), UHC, fst 7m+ |
NGC 2392
(Eskimonebel) -
Brücke![]() Bernd Gährken |
Die Brücke befindet sich im Abstand von nur knapp 3" nördlich der südlichen Begrenzung der Innenschale. Damit stellt sie bezüglich Auflösung und Kontrast eine Herausforderung für große Teleskope dar und benötigt beste Seeingbedingungen.
16", 515x, fst 7m0+, Seeing I |
NGC 6543
(Katzenaugennebel) -
Halo![]() DSS II B 10' x 10' |
Den hellen PN NGC 6543 umgibt ein etwa 5' große, komplett geschlossene Halostruktur, die hier die Herausforderung darstellt. Der hellsten Haloknoten im westlichen Bereich IC 4677 ist bereits mit mittelgroßen Teleskopen zu beobachten.
16", 100x, [OIII], fst 6m+ |
NGC 7662
(Blauer Schneeball) - Fliers![]() Bernd Gährken |
Als "Fliers" (fast low-ionization emission regions) gelten längliche Aufhellungen in den Außenbereichen von meist elliptischen PN, die in dessen Symmetrieachsen aufzufinden sind. Solche Emissionsgebiete sind in Reichweite von Amateure, auch für visuelle Beobachter.
16", 600x, fst 6m+, Seeing II |
CRL 2688 (Egg Nebel) -
Außenstruktur![]() Stefan Seip - astromeeting.de |
Die radialen, sich an den jeweiligen Seiten in konischer Form aufgabelnden Strukturen sollen hier die Herausforderung des hellsten Protoplanetarischen Nebels CRL 2688 sein. Die Strukturen sind fotografisch vom Ansatz her auf der NO Seite ca. 29" und auf der SW Seite 18" lang nachweisbar.
16", 600x, fst 6m+ 18", 810x, fst 7m0+
27", 586x, fst 7m+ |
Red Rectangle
- Form![]() DSS II R 5' x 5' |
Der Nebel gehört zur Klasse der Protoplanetarischen Nebel. Um den engen, doppelten (0,17") Zentralstern HD 44179 befindet sich eine sehr schwache, hauptsächlich im roten strahlende rechteckige Struktur. Visuell stellt diese die eigentliche Herausforderung dar.
16", 257x-600x, fst 6m5+, Seeing IV |
Rotten-Egg
Nebel - Struktur![]() DSS II IR 5' x 5' |
Der sehr schwache Protoplanetarische Nebel befindet sich nur 6,5' O vom hellen PN NGC 2438 in M 46. Er weist extrem schwache, vorwiegend im Infraroten leuchtende, beidseitig etwa 20" lange, schmale Ausläufer auf, die visuell extrem schwer nachweisbar sein sollten.
16", 400x, fst 6m5+ |
NGC 1555 (Hind's
Variabler Nebel)![]() DSS II R 7' x 7' |
Hind's Variabler Stern befindet sich in unmittelbare Nähe des etwa 10 mag hellen Sterns T-Tauri, welcher den Nebel erst so interessant macht. Dieser junge, immer noch mit einer Staubhülle umgebener Veränderliche kann durch Änderungen und unterschiedliche Perspektive auf die Staubwolke die Helligkeit und Form des Reflexionsnebel selbst scheinbar verändern. 16",
189x, fst 6m3 (10.01.2005) 20", 90x, fst 6m5+
(28.12.2008) |
IC 349
(Barnards Nebel)![]() Stefan Seip - astromeeting.de |
Neben dem bekannten, schon in mittleren Ferngläsern zu erkennenden Reflexionsnebel NGC 1435 befindet sich ein weitere, kleiner, aber flächenheller Reflexionsnebel in unmittelbarer Nähe zu Merope. IC 349, oder auch "Barnard's Nebel" befindet sich nur 36" südlich vom 4,2 mag hellen Merope. 16",
600x, fst 6m5+ |
Barnard 33
(Pferdekopfnebel)![]() DSS II R 20' x 20' |
Die unter dem Namen "Pferdekopfnebel" bekannte Dunkelwolke Barnard 33 befindet sich vor dem Emissionsnebel IC 434. Dessen Sichtbarkeit hängt also eng mit der Beobachtung des Emissionsnebels zusammen. Der "Deep Sky Mythos" schlechthin.
4", 50x, Hß, fst 6m5 20x125 Großfernglas, ohne
Filter, fst 7m0+ 5" Binoteleskop, 98x, Hß, fst
6m5+ 6", ~50x, Hß, fst 7m+ 10", ~70x, UHC, fst 6m5+ 16", 100x, Hß, fst 7m+ 20", ~100x, Hß, fst 7m+ |
Cassiopeia A![]() Andreas Röhrig |
Cas A bezeichnet ein Überrest einer Supernova, die im späten 17. Jahrhundert aufleuchtete. Weitere Besonderheit des noch jungen SNR ist die Nähe von nur ca. 11000 Lichtjahren. Auf Grund der schwachen und schmalen filigranartigen Struktur eine visuelle Herausforderung.
10", 143x, UHC, fst 6m5+
16", 180x, [OIII], fst 6m5+ |
CTB 1 -
Filamente![]() Mischa Schirmer |
CTB 1, zunächst fälschlich als PN Abell 85 klassifiziert gehört zur Gruppe der Supernovaüberresten (SNR). Die auf den meisten Fotografien erkennbaren hellen Filamente im SO und SW leuchtet fast ausschließlich im nicht sichtbaren Ha. Helle [OIII] Bereiche befinden sich ausschließlich im NNW.
16", 110x, [OIII], fst 7m+
27", 113x-172x, [OIII], fst 7m+ |
GM 1-29 (Gyulbudaghian's
Nebel)![]() DSS II B 7' x 7' |
Der kleine Bruder von NGC 2261. Der nördlich des sehr aktiven jungen Sterns PV Cep befindliche Reflexionsnebel variiert seine Helligkeit durch Bewegung der dem Stern umgebenen Materiewolken, sowie 2 aus der heftigen Sternphase bedingten Jets. Auf Grund dieser Tatsache ist der Nebel auch als ein Herbig-Haro Objekt 215 katalogisiert. Während er in inaktiver Zeit annähernd unsichtbar ist, kann bei aktiver und heller Phase bereits mit mittleren Teleskopen beobachtet werden. 16", 180x, fst 6m+
(16.05.2009) 16", 257x,
fst 6m5+ (19.09.2009) 16",
180x,
fst 7m+ (20.10.2009) |
Konusnebel![]() DSS II R 20' x 20' |
Eines der am meisten fotografierten Winterhimmelobjekte ist visuell stets eine Herausforderung und deutlich schwerer als sein kleiner Bruder B 33. Grund dafür ist der dem eigentlichen Dunkelnebel umgebene Nebel Sharpless 2-237, der hauptsächlich im visuell nicht wahrnehmbaren Ha leuchtet. Für die Beobachtung des Nebels ist daher dringend ein Hß Filter zu verwenden.
16", Hß, fst 6m5+ 30", 123x, Hß, fst 6m+ |
Simeiz 147 -
Filamente![]() Stephan Messner |
Ein oft hitzig diskutiertes Objekt der Supernovaüberrest Simeiz (Shain) 147 oder auch Sharpless 2-240. Das am Himmel etwa 3° im Durchmesser aufweisenden Objekt besteht aus vielen sehr feinen und hauptsächlich im Ha leuchtenden Filamenten. Höhere Vergrößerung für die Auflösung der Filamente und ein Hß Filter sind zur Beobachtung von Nöten. noch nicht beobachtet |
Galaxien |
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Messier 87 -
Jet![]() Olaf Haupt |
Der bereits im Jahre 1918 entdeckte Jet in M 87 rührt von einem Schwarzen Loch im Zentrum des Aktiven Kerns (AGN) der Galaxie her und erstreckt sich auf etwa 7000 Lichtjahre Länge. Für uns Amateure heißt das eine Gesamtlänge von nur etwa 20", wobei visuell nur der hellste Knoten mit etwa 5" nachzuvollziehen ist.
16", 514x-720x, Seeing II, fst
6m5+ |
NGC 2685 (Helixgalaxie) -
Polarring![]() DSS II R 5' x 5' |
Neben NGC 660 einer der hellsten Polarringe. Diese Struktur befindet sich senkrecht zur langen Achse der Hauptgalaxie und überquert diese über deren Pol. Als Entstehungsgrund wird eine Kollision mit einer anderen Galaxie angenommen.
24", 390x, fst 6m5+ |
NGC 4038/4039
(Antennen) - Gezeitenschweif![]() DSS II R 25' x 25' |
Die beiden schmalen, auch "Antennen" genannten Strukturen weisen an ihrer breitesten Stelle nur etwa 0,5' auf und sind Produkt der Kollision beider Galaxien. Der nördliche ist auf etwa 8', der südliche auf 13' fotografisch nachweisbar. Visuell stellen diese schwachen Filamente eine große Herausforderung dar und fordern für ihre Sichtbarkeit beste Bedingungen und große Öffnung.
16", 75x-180x, fst 7m+ 24", 185x, fst 7m+ (Namibia/Hakos) |
NGC 4676A/B
(Mäuse) -
Gezeitenschweif![]() DSS II B 5' x 5' |
Die auch als "Mäuse" bekannten Galaxien kollidierten vor etwa 160 Mio Jahren und interagieren seit dem. Die "Auswürfe" sind ebenfalls Ergebnis der Kollision. 16", 257x, fst 6m5+ 20", 300x, fst 6m5+ 24", 315x, fst 6m5+ |
Leo II -
Einzelsterne![]() DSS II B 10' x 10' |
Außer dem mittig stehenden 14,4 bmag hellen Vordergrundstern weisen alle anderen, zur Galaxie gehörigen Sterne Helligkeiten jenseits der 19 bmag auf, meist sogar schwächer als 20 bmag. Um diese also als Sterne sehen zu können benötigt es allergrößte Fernrohre, mit üblichen Amateurteleskopen werde diese wohl kaum sichtbar sein.
16", 75x, fst 6m5+ |
Maffei II![]() DSS II R 10' x 10' |
Die schwierigere der beiden Maffeis. Durch Staub unserer Milchstraße verdeckt weist diese Galaxie nur eine geringe Größe und Helligkeit am Himmel auf. Für die Sichtbarkeit sind große Öffnungen erforderlich.
16", 180x - 257x, fst 6m5+ |
PGC 54559 (Hoag's
Objekt) - Ring ![]() DSS II B 5' x 5' |
Eine der bekanntesten Ringgalaxien. Wissenschaftlich hochinteressant, da der aus jungen blauen Sternen bestehende Ring gravitativ mit dem Galaxienkern zusammenhängt. Der Kern selbst ist mit relativ kleinen Teleskopen sichtbar, der Ring als solches ist aber deutlich schwächer.
16", 360x, fst 7m+
27",
419x, fst 7m+
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| UGC 10214 (Tadpole
Galaxie) - Gezeitenschweif ![]() DSS II B 7' x 7' |
Der auf 280000 Lichtjahre Länge gezogene Materieschweif ist Produkt einer Beinahekollision - eines Vorbeizuges einer benachbarten Galaxie, die die eigentliche Galaxie UGC 10214 verformte. Der aus blauen Überriesen, die sogar zwei Kondensationen gebildet haben bestehende Schweif ist visuell äußerst schwierig zu erkennen. 16", 257x, fst 6m5+ 27",
293x-419x, fst 7m+
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Galaxiengruppen |
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NGC 6027A-E (Seyfert's
Sextett) -
Komponente E + Gezeitenschweif![]() DSS II R 5' x 5' |
Ein Produkt einer gewaltigen Galaxienkollision aus 4 Einzelgalaxien. Das NO Gebilde ist ein Gezeitenschweif der Gruppe, die runde NGC 6027C ist eine Hintergrundgalaxie, die nur optisch zur Gruppe gehört. (weitere Informationen)
16", 450x, fst 7m+
27", 450x, fst 7m+
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Hickson 50![]() DSS II R 5' x 5' |
Eine sehr schwache, runde Galaxienkette aus 5 Galaxien mit Einzelhelligkeiten zwischen 18,6 und 20,1 mag. Als schwächste Hicksongruppe gehören allen 5 Galaxien physikalisch zusammen. Für ihre Beobachtung sind Öffnungen von >20" zwingend erforderlich. (weitere Informationen) noch nicht beobachtet |
Hickson 55![]() DSS II B 5' x 5' |
Die Paradegruppe, die seit 1961 durch Burbidge den Namen "Galaxienkette" prägte. Die 5 Einzelmitglieder sind auf einen nur 1' großen, N-S ausgerichteten Raum verteilt. (weitere Informationen)
16", 360x, fst 6m5+ 24", 390x, fst 6m5+ |
Shakhbazian 19![]() DSS II R 5' x 5' Beschriftung bei "Mouse Over" |
Eine weitere Gruppe in Form einer rundlichen Kette. Die 4 hellsten, in einer Hufeisenform angeordneten Galaxien weisen Helligkeiten zwischen 16,5 und 18,8 mag auf. Die Gruppe ist mit einem Durchmesser von etwa 17" sehr klein. noch nicht beobachtet |
8 Zw 388
(Halskette)![]() DSS II R 5' x 5' Beschriftung bei "Mouse Over" |
Ausgehend von der immerhin 16,5 bmag hellen PGC 3110345 östlich der Gruppe weisen die die "Halskette" prägenden Galaxien Helligkeiten unterhalb von 18 bmag auf, was sie selbst in großen Teleskopen visuell so schwierig macht. noch nicht beobachtet |
Quasare/Pulsare/Sterne |
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Messier 1
(Krebsnebel) - Pulsar![]() Volker Wendel/Bernd Flach-Wilken - spiegelteam.de |
Einer der bekanntesten, schnell rotierenden Neutronensterne (~Pulsar) am Himmel (CM Tauri, NP0532, PSR B0531+21), der jedoch erst 1968 als solcher identifiziert wurde. Als schwächere und SW positionierte Komponente des zentrumsnahen Doppelsterns weist er eine Helligkeit von 16 mag auf.
16", 600x, Seeing III, fst 6m5+ |
M 42 -
Trapezsterne E-H![]() Stefan Seip - astromeeting.de |
Das berühmte Trapez im Herz des Orionnebel bietet neben den leicht zu trennendem Sternen A-D und den schwierigeren E (11,5 mag) und F (11,1 mag) mit G und dem Doppelsystem H zwei weiteren noch extremere Sterne. Beide weisen Helligkeiten von 16 mag auf und dürften daher entsprechend schwer bis visuell unsichtbar in Amateurteleskopen sein.
16", 515x, Seeing I-II, fst 7m+ |
Messier 57
(Ringnebel) - Sterne![]() Volker Wendel/Bernd Flach-Wilken - spiegelteam.de |
Neben dem eigentlichen 15,7 mag hellen Zentralstern von M 57 befindet sich ein weiterer schwächerer Stern nur 8,5" NW. Dazu gesellen sich noch zwei weitere Sterne innerhalb des Rings. Helligkeitsangaben der Sterne sind auf Grund es hellen Hintergrundes nur bedingt möglich.
16", 720x, Seeing I-II, fst 7m+ 21", 680x, Seeing I-II, fst
7m+ 27",
586x, Seeing III-IV, fst
7m+ |
QSO 0957+561
(Doppelquasar) - Trennung![]() DSS II B 7' x 7' |
Der astrophysikalisch durch eine Gravitationslinse hervorgerufener Effekt beschert uns Amateuren ein Doppelobjekt mit nur 6,1" Abstand. Die leicht variierenden und jeweils zeitlich verzögert auftretenden Helligkeiten der Komponenten liegen um die 17 mag. Diese sehr weit entfernte Objekt weist eine Rotverschiebung von z=1,41 auf. 16",
515x, Seeing III, fst 6m5+ 20", ~500x, Seeing III, fst
6m+ |
QSO 2237+0305
(Einsteins Kreuz) - Einzelkomponenten![]() WIYN 3,5m (NOAO/AURA/NSF) |
Paradeobjekt für die visuelle Nachvollziehbarkeit Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. Abgelenkt wird hier das Licht eines Quasars von der etwa 20x näheren Vordergrundgalaxie PGC 69457 (15,4 bmag). Zu sehen ist in Mitten der Vordergrundgalaxie der Quasar selbst und sein in 4 Komponenten aufgesplittertes Licht. Die zwischen 17,4 und 18,7 mag hellen Komponenten stehen mit Abständen zur Mitte von etwa nur 1" sehr eng zusammen. noch nicht beobachtet |
OJ 287![]() DSS II B 15' x 15' |
Der Quasar mit dem schwersten derzeit bekannten Schwarzen Loch (18 Mrd Sonnenmassen). Das 3,5 Mrd Lichtjahre entfernte Objekt variiert seine Helligkeiten zwischen 12 und 16 mag auf Grund von Ausbrüchen sehr stark. noch nicht beobachtet |
Paare |
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Messier 22 -
PN GJJC 1![]() Jim Misti |
Ähnlich wie Pease1 in M 15 hier ein noch extremeres Paar zwischen Kugelsternhaufen M 22 und Planetarischen Nebel GJJC 1. Problematisch ist die Sichtbarkeit der ausgedehnten, aber extrem schwachen Nebelhülle des PN.
16", 600x, Seeing II, fst 7m+ 18", 515x, Seeing II, fst 7m+ 24", 400x, Seeing III, fst 7m+
(Namibia) |
Messier 97
(Eulennebel) - Hintergrundgalaxie ![]() DSS II B 7' x 7' |
Neben dem bekannten Eulennebel befindet sich mit der Galaxie PGC 34279 ein weiters Objekt nur 4' SO. Die Galaxie weist eine Helligkeit von 15,8 bmag auf und sitzt exakt unterhalb eines 14 mag Sterns. noch nicht beobachtet |
NGC 891 -
Begleitgalaxie ![]() |
Die als 16,7 bmag heller Stern (2MASS02223046+4221370) aus der 2MASS Durchmusterung katalogisierte Galaxie sitzt nur ca. 1'NW des Zentrums von NGC 891 und besitzt eine relativ hohe Flächehelligkeit, was sie beobachtbar macht.
16", 360x, fst 6m5+ 20", 400x, fst 6m5+ |
NGC 7293 (Helixnebel)
- Hintergrundgalaxie![]() DSS II R 10' x 10' |
Die ähnlich wie bei NGC 891 als Punktquelle katalogisierte Hintergrundgalaxie 2MASX J22290968-2047179 sitzt im NW Ringabschnitt des großen PN. Schwierigkeit bei der visuelle Beobachtung ist der helle Hintergrund des PN selbst.
16", 257x - 360x, fst 7m+
24", ~300x, fst 7m+ |
Abell 70 -
Hintergrundgalaxie![]() Mike Durkin/Lily Joe/Adam Block/NOAO/AURA/NSF |
Eines der spektakulärsten Paare am Himmel. Der PN Abell 70 mit der noch im kleinen Ring befindlichen Hintergrundgalaxie PGC 187663 (~16mag). Dichter ist eine Paarung aus PN und Galaxie nicht möglich und macht sie so zu einem visuellen Leckerbissen.
16", 360x, fst 7m0 20", fst 7m2 24", fst 7m0
27", 172x, fst 7m+
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| Name | RA | DEC | Sternbild | Helligkeit | Größe | Uranometria 2 |
Sternhaufen |
||||||
| NGC 206 | 00 40 32 | +40 44 | And | / | ~1,5'x4' | 30 |
| NGC 604 | 01 34 33 | +30 47 | Tri | / | ~1' | 62 |
| NGC 2419 | 07 38 09 | +38 53 | Lyn | 10,3 vmag | ~5' | 57 |
| NGC 6749 | 19 05 15 | +01 54 | Aql | 12,4 vmag | ~5' | 105 |
| Berkeley 83 | 20 01 25 | +28 38 | Vul | / | ~2' | 66 |
| Kronberger 28 | 20 06 32 | +35 35 | Cyg | / | ~1' | 48 |
| Palomar 15 | 16 59 51 | -00 32 | Oph | 14,2 mag | ~10' | 107 |
| Whiting 1 | 02 02 57 | -03 15 | Cet | ~14 mag | ~1' | 119 |
Planetarische Nebel |
||||||
| M 27 (Hantelnebel) | 19 59 36 | +22 43 | Vul | 7,4 vmag (PN) | ~13' (Halo) | 66 |
| M 57 (Ringnebel) | 18 53 35 | +33 02 | Lyr | 8,8 vmag (PN) | ~2,5' (Halo) | 49 |
| NGC 2392 (Eskimonebel) | 07 29 11 | +20 55 | Gem | 9,1 vmag (PN) | 0,9' | 75 |
| NGC 6543 (Katzenaugennebel) | 17 58 33 | +66 38 | Dra | 8,1 vmag (PN) | ~5' (Halo) | 10/11 |
| NGC 7662 (Blauer Schneeball) | 23 25 54 | +42 32 | And | 8,3 vmag (PN) | 0,62' | 30 |
| CRL 2688 (Egg Nebel) | 21 02 19 | +36 42 | Cyg | 14 mag (12,3 mag) | ~55" (Strukturlänge) | 47 |
| PNG 226.7+05.6 (Red Rectangle) | 07 37 19 | -09 39 | Mon | (~9 mag) | ~65" x 85" (Struktur) | 136 |
| Rotten Egg Nebel | 07 42 17 | -14 43 | Pup | / | ~39" (Strukturlänge) | 135 |
Galaktische Nebel |
||||||
| NGC 1555 (Hind's Varibaler Nebel) | 04 21 57 | +19 32 | Tau | variabel | 0,5' | 78 |
| IC 349 (Barnard's Nebel) | 03 46 20 | +23 57 | Tau | / | ~0,2' | 78 |
| Cassiopeia A | 23 23 27 | +58 49 | Cas | / | ~4' | 18 |
| CTB 1 (Abell 85) | 23 59 15 | +62 27 | Cas | / | ~34' | (8, 18) |
| GM 1-29 (Gyulbudaghian's Nebel) | 20 45 56 | +67 58 | Cep | / | ~1' | 9 |
| LBN 911 (Konusnebel) | 06 41 13 | +09 26 | Mon | / | ~9' (Länge DN) | 95/96 |
| Simeiz 147 (Sh 2-240) | 05 39 | +27 55 | Tau | / | ~3° | 77 |
Galaxien |
||||||
| M 87 (Jet) | 12 30 49 | +12 23 | Vir | 8,6 vmag (G) | ~0,5' (Länge Jet) | 91 (A 13) |
| NGC 2685 (Helixgalaxie) | 08 55 35 | +58 44 | UMa | 11,2 vmag (G) | ~0,5' (Ausdehnung Polarring NW) | 26 |
| NGC 4038/4039 (Antennen) | 12 01 53 | -18 52 | Crv | 10,3/10,4 vmag (G) | ~14' Länge Gezeitenschweif) | 150 |
| NGC 4676A/B (Mäuse) | 12 46 10 | +30 44 | Com | 13,5/13,8 vmag (G) | 1,5' (Länge Gezeitenschweif) | 53 |
| Leo II (Leo B, UGC 6253) | 11 13 28 | +22 09 | Leo | 12,6 bmag | ~7' | 73 |
| Maffei II | 02 41 55 | +59 36 | Cas | ~16-17 bmag | ~0,1' (Durchmesser Zentrum) | 29 |
| PGC 54559 (Hoag's Objekt) | 15 17 14 | +21 35 | Ser | 16,1 bmag | 50" (Durchmesser Ring) | (70) |
| UGC 10214 (Tadpole Galaxie) | 16 06 04 | +55 26 | Dra | 14,8 bmag | 2,8' (Länge Gezeitenschweif) | 22 |
Galaxiengruppen |
||||||
| NGC 6027 (Seyfert's Sextett) | 15 59 12 | +20 45 | Ser | 13,2-15,4 vmag | ~2' (Durchmesser Gruppe) | 69 |
| Hickson 50 | 11 17 07 | +54 55 | UMa | 18,6-20,1 bmag | ~0,5' (Durchmesser Gruppe) | 24 |
| Hickson 55 | 11 32 06 | +52 57 | Dra | 15,9-17,5 bmag | 1' (N-S Länge) | 13 |
| Shakhbazian 19 | 13 28 30 | +15 50 | Com | 16,5-18,8 bmag | 0,2' (Durchmesser Gruppe) | 90 |
| 8 Zw 388 (Halskette) | 14 15 06 | -00 29 | Vir | 16,5->20 bmag | 0,5' (Durchmesser Halskette) | 109 |
Quasare, Pulsare, Sterne |
||||||
| M 1 (Krebsnebel) | 05 34 32 | +22 01 | Tau | 16 mag (Pulsar) | / | 77 |
| M 42 (Trapezsterne Großer Orionnebel) | 05 35 16 | -05 23 | Ori | 11,1 - 16 mag (Sterne E-H) | / | 116, 136 |
| M 57 (Ringnebel) | 18 53 35 | +33 02 | Lyr | 15,7 - ~16 mag (Sterne) | / | 49 |
| QSO 0957+561 (Doppelquasar) | 10 01 21 | +55 54 | UMa | ~17 mag (variabel) | / | 25 |
| QSO 2237+0305 (Einstein's Kreuz) | 22 40 30 | +03 22 | Peg | 17,4 - 18,7 mag (Komponenten) | / | 102 |
| OJ 287 | 08 54 49 | +20 07 | Cnc | 12 - 16 mag (variabel) | / | 74 |
Paare |
||||||
| M 22 + GJJC 1 | 18 36 24 | -23 55 | Sgr | / | / | 145 |
| M 97 + PGC 34279 | 11 14 56 | +54 59 | UMa | 15,8 bmag (G) | ~0,4' (G) | 24 |
| NGC 891 + 2MASS | 02 22 31 | +42 22 | And | ~17 bmag | ~0,1' (G) | 43, 44 |
| NGC 7293 (Helixnebel) + 2MASX | 22 29 10 | -20 47 | Aqr | ~17 bmag | ~0,1' (G) | 142 |
| Abell 70 + PGC 187663 | 20 31 33 | -07 05 | Aql | ~16 bmag (G) | 1'x0,2' (G) | 124 |
© DSS Bilder: Space Telescope Science Institute (California Institute of Technology, National Science Foundation, the National Geographic Society, the Sloan Foundation, the Samuel Oschin Foundation, Eastman Kodak Corporation)